Die Stadtverwaltung unter der Federführung des Tiefbauamtes hat nun die betroffenen Anlieger über den geplanten Umbau der Straßenverbindung zwischen dem Haidplatz und dem Arnulfsplatz informiert. Neben der Ludwigstraße werden auch die Rote-Hahnen-Gasse und der westliche Teil des Haidplatzes selbst ein neues Gesicht erhalten.
Nach dem Modell der Gesandtenstraße oder der Goliathstraße wird der Straßenraum niveaugleich mit glattem Kleinsteinpflaster belegt. Mit der Neugestaltung soll das Wohnumfeld aufgewertet werden. Das ansprechende Straßenbild soll die Altstadtbesucher künftig stärker zum Flanieren einladen, wovon auch die örtliche Geschäftswelt profitieren wird.
Eigentümer, Geschäftsinhaber und Mieter konnten im Auditorium des Thon-Dittmer-Palais vom Leiter des Tiefbauamtes Alfons Swaczyna aus erster Hand Details zur rund 1,4 Millionen Euro teuren Maßnahme erfahren.
Neben der Neugestaltung wurden Fragen zur Bauabwicklung, zur Baustellenverkehrsführung und zur Finanzierung beantwortet. Während der Bauzeit zwischen März und November 2009 werden sich die Anwohner, Geschäftsleute und Kunden allerdings auf eine teils eingeschränkte Erreichbarkeit und auf baustellenbedingte Belästigungen einstellen müssen. Der Straßenbau muss mit der Kanalsanierung und neuen Versorgungsleitungen der Rewag koordiniert werden. Das Tiefbauamt sichert den Betroffenen einen möglichst komprimierten Bauablauf zu, der eng mit den Anliegern und auf deren Bedürfnisse abgestimmt wird.
Die geplante Straßenneugestaltung fand bei der überwiegenden Mehrheit der gut 100 Anwesenden Zustimmung. Es entwickelte sich im Laufe der Veranstaltung ein Dialog zwischen Fachleuten und Anliegern, wobei letztere den Planern zahlreiche Anregungen mit auf den Weg geben konnten. So wurde an die Stadtverwaltung der sehnliche Wunsch herangetragen, die Rote-Hahnen-Gasse und die Ludwigstraße möglichst vom ruhenden Verkehr, insbesondere von den Dauerparkern, zu befreien. Ob dieser Wunsch auf fruchtbaren Boden fällt, sprich in die Planung einfließen kann, wird noch geprüft.
– Quelle: Stadt Regensburg