Regensburg, die jüngste deutsche Welterbestätte der UNESCO, wird im September die Gastgeberin der Konferenz der OWHC-Region Nordwest-Europa sein. Vom 16. bis zum 18. September 2008 kommen etwa 100 Mitglieder der Organization of World Heritage Cities (OWHC) in den historischen Salzstadel an der Donau, in dem künftig auch das Dokumentationszentrum Welterbe der Stadt untergebracht sein wird, um darüber zu beraten, wie das Welterbe der Menschheit künftig vor Naturrisiken bewahrt werden kann.
“Feuer, Wasser, Erde, Wind – Naturrisiken als Herausforderung für Welterbestädte“ (Earth, Wind, Water, Fire – Environmental Challenges to Urban World Heritage) so lautet das Thema der internationalen Konferenz, zu deren Vorbereitung die norwegische Leiterin des OWHC-Büros Nordwest-Europa, Siri Myrvoll, extra aus Bergen angereist war. In Gesprächen mit Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann und anderen Fachleuten der Stadtverwaltung erörterte sie die Eckpunkte der Tagung. Sie betonte, das Thema füge sich hervorragend in das Konzept des UN-Jahres „Planet Erde“ ein. Die Stadt Regensburg könne mit ihren Konzepten zum Hochwasserschutz dazu einen interessanten Beitrag leisten und die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit internationalen Experten nutzen.
– Quelle: Stadt Regensburg